Allgemein

Tag der offenen Weide

Am Samstag fand bei bestem Wetter unser Tag der offenen Weide statt. Das Umweltministerium vertreten durch Frau Annalena Goll, die Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach, sowie zahlreiche Kunden und Nachbarn von Hans Pfeffer und PermaGlück besichtigten unser Pilotprojekt.  Auch eine Gruppe vom Hof Lebensberg bzw. Vertreter der OG MUNTER schauten vorbei. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt: Es gab Würstchen vom Glanrind oder Kuchen und dazu verschiedenste Apfelsäfte oder Cidre von den Bannmühl’schen Äpfeln.

Tag der offenen Weide am 19.06.2021

Am Samstag, den 19.06.2021, veranstaltet Hans Pfeffer von der Bannmühle in Odernheim am Glan aab 14:00Uhr einen „Tag der offenen Weide“, für alle Keyline- und agroforstlich Interessierten. Wir vom IfaS werden auch Vor-Ort sein und Fragen rund um unser Projekt beantworten. Außerdem führt das Start Up Organic Tools ihre Obstsammelgerät für Streuobstwiesen vor.

Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Anmeldungen bitte an buero@bannmuehle.de

Fortschritte beim Thema Wassermanagement

Heute hatten wir einen Vor-Ort-Termin mit Frank Weber von Dr. Siekmann + Partner mbH und Hubertus Beutler (Hubertus Beutler GmbH). Herr Weber hat seine Berechnungen zu den Abflussbahnen und Abflussmengen vorgestellt, auf deren Basis wir dann im Gelände potentielle Standorte für Teiche diskutiert haben bzw. wie wir die verschiedenen Anforderungen an das Projekt (Hochwasserschutz, Tränkewasserverfügbarkeit, Grundwasserneubildung, Bewässerung, Wirtschaftlichkeit (Folgekosten) und Naturschutz) in Einklang bringen können. Die Ergebnisse werden jetzt ausgearbeitet. Detailliertere Infos folgen dann demnächst.

Umfrage zur Nutzung von Ökosystemdienstleistungen in der Landwirtschaftlichen Produktion

Wir vom IfaS sind auch Partner in einem EU-weiten Projekt namens Agromix. Ziel des Projekts ist es, unser Wissen über Agroforstsysteme zu verbessern, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und die Verankerung der Agrarökologie in die Politik zu fördern, um einen Wandel hin zu einer nachhaltigeren, stressresistenteren Landwirtschaft anzustoßen. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Einbindung/Nutzung von Ökosystemdienstleistungen (Vorteile, die sich aus dem Ökosystem/der Natur ergeben). Mit dem Fragebogen wollen wir herausfinden, inwieweit Sie als Landwirte solche Vorteile schon nutzen. Der Fragebogen ist auf Englisch und besteht aus vier Seiten mit 20 Multiple-Choice-Fragen. Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Umfrage teilnehmen würden:

https://coventry.onlinesurveys.ac.uk/agromix-the-benefits-from-nature-are-you-using-them

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://agromixproject.eu/

UPDATE: Projekt EvA im Länderreport von Dlf Kultur

Update: Den Beitrag finden Sie zum Nachlesen oder Nachhören unter: Nachhaltige Landwirtschaft – Rinder unter Nussbäumen (deutschlandfunkkultur.de)

Um 13:05 Uhr wird ein Beitrag über EvA im Länderreport von Dlf Kultur gesendet. Hören Sie doch einmal rein: Dlf Kultur (deutschlandfunkkultur.de)

Erste Vegetationsaufnahme

Die Kolleginnen von Landschaftsökologie und Zoologie Twelbeck haben heute das gute Wetter genutzt, um die erste Vegetationsaufnahme durchzuführen und uns eine kleine Einführung in die Vegetationskunde zu geben. Mit dem erworbenen Wissen über Magerkeitszeiger, Störstellen und Charakterarten sieht man die Weide gleich mit ganz anderen Augen.

Audiofallen für ein Vogelmonitoring

Heute haben wir uns mit Manon Edo von der Uni Koblenz-Landau auf unserer Fläche getroffen. Sie untersucht im Rahmen Ihrer Doktorarbeit die Biodiversität von langjährig etablierten Agroforstsystemen. Hierzu verwendet Sie unter anderem Audio-Aufnahmegeräte, die Vogelgesang bzw. Rufe von Fledermäusen aufzeichnen. Anhand dieser kann man dann die Arten bestimmen. Da Sie diese Aufnahmen auf einer Nachbarfläche von EvA durchführt, hat sie sich freundlicherweise bereit erklärt, auch unsere Fläche mit drei Geräten zu samplen. Vielen Dank dafür!

Vegetationsaufnahmen & Deutschlandfunk Reportage

Heute haben wir mit Dorothea Kortner von Landschaftsökologie und Zoologie Twelbeck die zu untersuchenden Flächen (Transekte) abgesteckt. Ziel ist es, eine Bestandsaufnahme über die Vielfalt der vorhandenen Kräuter und Gräser zu machen, um in den nächsten Jahren mögliche Veränderungen durch das Agroforstsystem dokumentieren zu können. Begleitet wurden wir von Anke Petermann vom Deutschlandradio, die O-Töne für eine Hörfunkreportage über Agroforstsysteme aufgenommen hat.

Bodenproben

Diese Woche standen die Bodenprobenahme auf dem Programm.  Denn um Bodenveränderungen auf den Landnutzungswechsel zurückzuführen benötigen wir einen Bezugspunkt bzw. Bezugswerte.

t0 = Ausgangszustand; t3, t5, t10, ... = Zustand nach 3, 5, 10, ... Jahren

An vier Stellen in dem Nussagroforstsystem haben Jakob und Felix den Querschnitt zwischen zwei Reihen beprobt. Dazu haben sie im Abstand von 3, 6 und 9m zu den Baumreihen (Reihenabstand 12m) jeweils drei bis vier Proben aus dem Bereich kurz unter der Grasnarbe (5 bis 10cm Tiefe)  und im Hauptwurzelbereich der späteren Bäume (50 bis 60cm Tiefe) genommen. Die Proben werden nun im Labor von Professor Dr. Christoph Emmerling von der Universität Trier auf ihre C- und Cmik-Gehalte untersucht.

Pürckhauer mit Bodenprobe
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